Christmas Eve and Christmas, the most emotional time of the year! Connected with memories of our childhoods, hopefully good one. I don’t know how you spend your Christmas this year. If you belong to the Orthodox Churches, you even may not celebrate Christmas at all today but on the 7 January.

I don’t know if you stay Christmas alone by yourself as I do since many years, or if you celebrate Christmas with your family. Maybe you try to flee this emotionally challenging time of a traditional Christmas spending your time under palm trees reading a book, in one hand a glass of Bacardi, waiting for Christmas to pass by. Since years, I’ve been celebrating Christmas without decoration and try to treat it as normal days in the year, because it’s too painful to look back. I don’t attend any services, because I discovered some time that it’s very hard for me to suppress my tears, because I was so moved by the singing. How sad! But I make a little progress. This year I bought a sort of Christmas tree, possibly a sign of healing.

Beside the reason, why we celebrate Christmas, the birth of the child Jesus, who frees us from ourselves to love our next and God, we are unified by the global threat of Covid-19. What a strain we’ve been in for 2 long years! Unbearable, the millions of deads. People living right beside us, family members, colleagues and neighbors. Many of the people in the health sector are overworked and burned out. They’ve been walking through the valley of death for two years. I can’t give any simple and fast piece of advice. But for me, it’s obviously necessary to remain in contact with yourself to be aware of your own limits. You can’t work for long beyond your mental and bodily possibilities, without getting seriously ill on body and soul.

There is another dimension in life beyond the darkness of Covid. Today, the Jesus child is born as light in darkness. We are not alone in a dark, fast expanding universe, there is a God who cares about us. Jesus in his love and compassion is the connection between the invisible, divine world and our middle-class material world, which needs his love so urgently. And even though we walk through the darkest valleys, we don’t have to fear no evil, for you are with us (Psalm 23).

Merry Christmas to all of you out there!

Yours Volker


Heiligabend und Weihnachten, die emotionalste Zeit des Jahres! Verbunden mit Erinnerungen an die Kindheit, hoffentlich gute. Ich weiß nicht, wie Du dieses Jahr Weihnachten verbringst. Wenn Du zur orthodoxen Kirche gehörst, feierst Du heute möglicherweise Weihnachten überhaupt nicht sondern am 7. Januar.

Ich weiß nicht ob Du Weihnachten alleine mit dir selbst verbringst, wie ich es seit Jahren tue, oder ob Du Weihnachten mit Deiner Familie feierst. Vielleicht versuchst Du dieser emotional anspruchsvollen Zeit eines traditionellen Weihnachten zu entfliehen, indem Du Deine Zeit unter Palmen verbringst, ein Buch lesend, in einer Hand ein Glas mit Bacardi und darauf wartest, das Weihnachten vorbeigeht. Seit Jahren feiere ich Weihnachten ohne Dekoration und versuche es wie normale Tage im Jahr zu behandeln, weil es zu schmerzhaft ist, zurückzuschauen. Ich besuche keine Gottesdienste, weil ich einmal entdeckt habe, wie schwer es für mich ist, meine Tränen zu unterdrücken, weil ich beim Singen so innerlich bewegt war. Wie traurig! Aber ich mache kleine Fortschritte. Dieses Jahr habe ich mir eine Art Weihnachtsbaum gekauft, möglicherweise ein Zeichen der Heilung.

Neben dem Grund, warum wir Weihnachten feiern, die Geburt des Jesuskindes, das uns von uns selbst befreit, um unseren Nächsten und Gott zu lieben, sind wir vereint durch die globale Bedrohung Corona. In was für einer Belastung waren wir in den letzten 2 Jahren! Unerträglich, die Millionen von Toten. Meschen, die direkt neben uns leben, Familienmitglieder, Kollegen und Nachbarn. Viele Menschen im Gesundheitsbereich sind überarbeitet und ausgebrannt. Sie wandern seit 2 Jahren durch das Tal des Todes. Ich kann keine einfachen und schnellen Ratschläge geben. Aber für mich scheint es offensichtlich nötig zu sein, in Kontakt mit uns selbst zu bleiben, um uns unserer eigenen Grenzen bewusst zu werden. Wir können nicht für lange jenseits unserer geistigen und körperlichen Möglichkeiten arbeiten, ohne ernsthaft krank an Körper und Seele zu werden.

Es gibt eine andere Dimension im Leben jenseits der Corona-Dunkelheit. Heute wird das Jesuskind geboren als Licht in der Finsternis. Wir sind nicht alleine in einem dunklen, sich schnell ausdehnendem Universum, da ist ein Gott, der sich um uns kümmert. Jesus in seiner Liebe und seinem Mitgefühl ist die Verbindung zwischen der unsichtbaren, göttlichen Welt und unserer spießigen, materiellen Welt, die seine Liebe so dringend braucht. Und selbst wenn wir durch die dunkelsten Täler wandern, müssen wir uns nicht vor dem Bösen fürchten, denn Du bist bei uns. (Psalm 23)

Ein frohes Weihnachtsfest für Euch alle da draußen!

Herzliche Grüße

Volker

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