Arm Sein – Volker Schunck (Free E-Book), DRIFTER'S DAY

Beschreibung
Ein Buch über Armut und das Armsein? Das ist ein so weites Feld wie ein Buch über das Leben sebst zu schreiben. Armut gab es immer auf der Welt und wird es vermutlich immer geben. So unterschiedlich die Gesellschaften der Welt sind, so unterschiedlich ist die Definition der „Armut“ in den Gesellschaften. Ich bin kein Soziologe. Aber wer hier in Deutschland als arm gilt, weil er oder sie unter einem gewissen Mindesteinkommen lebt und ALG 2, allgemeinhin als Hartz IV bezeichnet, bezieht, könnte davon in Afrika bequem leben, während es hier in Deutschland schon fast unmöglich ist. Es geht mir in diesem Buch nicht um soziale Revolution, sonst würde hier sicher so jemand wie Karl Marx zu Wort kommen, sondern es geht mir darum, zu zeigen, wie spirituelle Leuchtgestalten der Geschichte, Stellung zu Geld und Besitz beziehen. Sie kommen hier zu Wort, was nicht heißt, dass sich die gesellschaftlichen Zustände nicht ändern müssten.

Gerade in den westlichen Industrieländern besteht eine unheilvolle Verknüpfung zwischen dem Wert, den ein Mensch hat und dem Besitz, den er angehäuft hat. Du bist nur jemand, wenn du etwas besitzt. (Haste was, dann biste was.) Wäre das nicht schon schlimm genug, wird es noch schlimmer, wenn die Menschen, die wenig besitzen, sich diesen Schuh anziehn und sich für unwürdig und wertlos halten. Mensch, dein Wert wird nicht durch dein Vermögen bestimmt. Dein Leben findet nicht dann seine Erfüllung, wenn du viele Reisen machst und du eine große Anzahl von Followern auf Instagram hast. Im Gegenteil: Du hast dich vielleicht selbst verloren, weil du dich in alle Richtungen verzettelst und du oberflächlichen Dingen nachjagst, die dich von dir selbst entfremden. (Volker Schunck)

 

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Volker

I am Volker Schunck and live in Dresden, Germany. First I was an industrial clerk, then I studied theology. Through my engagement with Zen, I became aware of the Christian mysticism. Meanwhile, I go my own way. For me, faith is not a world-view but a being. It is important to me, not to live lost in thought but aware and intensely. For me, this also includes careful handling of other people. The NVC (Nonviolent Communication), which I learned during my training as a mediator, helps me with this.

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